Spießbraten Idar-Obersteiner Art

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  • 1Menge
  • 15 mVorbereitungszeit
  • 1:30 hKochzeit
  • 1:45 hFertig in
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Einige Zeit galt die Gegend rund um das kleine Rheinland-Pfälzische Städtchen Idar-Oberstein als meine zweite Heimat.

Idar-Oberstein ist nicht nur bekannt für Edelstein, sondern auch für den Idar-Obersteiner Spießbraten. Der Spießbraten ist dort sogar so populär, dass jedes Jahr das Idar-Obersteiner Spießbratenfest gefeiert wird.

Das ursprüngliche Rezept des heutigen Idar-Obersteiner Spießbraten stammt aus Brasilien. Dort nennt man die Zubereitungsart Churrasco.
Edelsteinschleifer brachten im 19. Jahrhundert das Rezept mit in die Heimat und wandelten es zum heutigen, dort so beliebten, Spießbraten ab.

Wie ich den Idar-Obersteiner Spießbraten Art zubereitet habe, könnt Ihr hier nachlesen.

In der Küche

Man sollte schon einen Tag zuvor mit den Vorbereitungen beginnen.
Dafür die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und in einen großen Zip-Beutel geben.
Knoblauch schälen, fein hacken und zu den Zwiebeln geben.
Salz* und Pfeffer* zugeben, Luft aus dem Beutel drücken und schließen. Nun den Beutel mit den Zwiebeln leicht kneten. Durch das Salz tritt Flüssigkeit aus den Zwiebeln und gibt ein tolles Aroma.

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Den Schweinenacken mit Metzgergarn* in ca. 2cm Abstand in Form schnüren und anschließend in den Beutel zu den Zwiebeln geben. Luft rausdrücken, den Beutel wieder verschließen und das Fleisch mit den Zwiebeln und der Flüssigkeit massieren.
Den Beutel für mindestens 12 Stunden, besser aber 18-24 Stunden, im Kühlschrank marinieren. Alle paar Stunden den Nacken nochmals massieren.

Am Grillplatz

Da dazu wieder die Rotisserie zum Einsatz kam, hatte ich bei meinem Broil King Gasgrill den Heckbrenner schon auf volle Leistung gestellt.

Den Spießbraten aus dem Zip-Beutel nehmen und die Zwiebeln entfernen. Die Zwiebeln samt restlichem Inhalt des Beutels beiseite stellen. Wird später noch benötigt.

Das Fleisch rundherum mit Pfeffer* und Paprika* würzen. Von zusätzlichem Salz sollte man absehen, da reichlich in der Flüssigkeit ist. 
Nun das Fleisch auf den Spießstab stecken und ab auf den Grill damit.
Die Drehrichtung des Spießes sollte nach oben vom Brenner weg sein, so läuft das austretende Fett über den Spießbraten und verleiht ihm nochmals ein wenig mehr Geschmack.

Unter den Spießbraten kommt noch eine große Edelstahlschale*, damit das runter tropfende Fett aufgefangen wird.
Nach ca. 1 Stunde kommen die Zwiebeln samt Flüssigkeit in die Schale. Diese ab und an verrühren. 
Ca. 15 Minuten bevor der Spießbraten fertig ist, ein oder zwei Brenner unter der Schale bei geringer Leistung aufdrehen, damit die Zwiebeln ein wenig angeröstet werden.

Nach ca. 1,5 Stunden ist die Kerntemperatur erreicht. Diese sollte zwischen 70-75°C. 
Prüfen kann man dies mit einem Einstechthermometer*. Oder man nimmt, wie ich, einen MEATER* Temperaturfühler. Da dieser kabellos ist, eignet er sich wunderbar für die Rotisserie.

Spießbraten dann von Grill nehmen und 5-10 Minuten ruhen lassen.

Wer keinen Heckbrenner bzw. eine Rotisserie am Gasgrill hat, kann den Spießbraten auch einfach in einem Bratenkorb indirekt grillen. Dafür den linken- und rechten Brenner auf eine Temperatur von ca. 180-200 °C einregeln und den Braten zwischen die Brenner stellen.

Auf dem Kugelgrill nutzt man am besten Kohlekörbe, die man links- und rechts an die Seite schiebt, so hat man dazwischen den indirekten Bereich.
Mehr zum indirekten Grillen findet Ihr hier.

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Am Ende den Spießbraten zwischen dem Metzgergarn aufschneiden und mit den Zwiebeln servieren.
Bei mir gab es Kartoffelsalat und einen frischen grünen Salat dazu. Natürlich kann man auch einfach klassisch eine Scheibe mit Zwiebeln zwischen ein Brötchen packen – ist genauso lecker.

Das Fleisch ist total saftig und super lecker und die Zwiebeln runden das Ganze pikant ab.

Wenn Ihr „gedrehtes Fleisch“ genauso gerne esst wie ich, dann solltet Ihr das Rezept mal nachmachen.



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